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Sonntag, 6. Mai 2012Pokketmixer - so geht das! Das Thema portables mixen zieht sich eigentlich wie ein roter Faden durch unser Connaisseur Leben. Der letzte Ansatz war der - natürlich total gewollte - amateurhafte Wie man so was richtig macht, zeigt die Berliner Firma Pokketmixer mit Ihrem gleichnamigen Produkt. Die Geschichte klinkt so künstlich berlinesque, dass man es kaum glauben will: 2 Berliner jungs ärgern sich bei langer Autofahrt, dass man ständig die Handys um stöpseln muss und man nicht live mixen kann. Gründen daraufhin eine Firma und produzieren einen ultra-portablen passiven Mixer für genau diesen Einsatzzweck quasi in einer Manufaktur am Prenzlauer Berg. Ganz ehrlich, so was dreistes kann man sich nicht ausdenken, es wird wohl wahr sein (check the video). Heraus gekommen ist der Pokketmixer, der alles hat, was man braucht: 3-Band EQ pro Kanal, separater Headphone Ausgang mit Vorhörfunktion (!!!!!!!) und natürlich einen Crossfader.
"Pokketmixer - so geht das!" vollständig lesen Samstag, 28. April 2012Blkmarket Membership presents: Sub:stance New York![]() Hier wurde mir nämlich immer noch nicht der Veranstaltungsort mitgeteilt, sondern ich sollte die Namen der Ticketinhaber an eine weitere Emailadresse schicken. Als Antwort wurde mir dann, am Tag der Veranstaltung, die Location zugesendet. Diese Information war mit der Bitte versehen, sie an niemanden weiter zu geben… Illuminaten oder die Freimaurer??? Es handelte sich um eine Seitenstraße in dem New Yorker Szeneviertel Soho. Voller Vorfreude auf das grandiose Lineup starteten wir in Richtung Party. Vor Ort erblickte mein geschulter Partyvolkscanner sofort diverse Raver, die auf der Suche nach etwas waren, das offensichtlich gut versteckt war. Wir hielten uns stumpf an die Straßenschilder, auch als sie uns in eine dunkle Seitenstraße führten. Die Hausnummer war nicht zu finden, jedoch stand vor einer Haustür eine Person, die aussah, als wenn sie aus einem alten Scorsese Film entsprungen war. Wir: „Excuse me, is this the adress…?“ Er: „That depends what you are looking for.“ "Blkmarket Membership presents: Sub:stance New York" vollständig lesen Mittwoch, 18. April 2012Rusko - Songs
Rusko ist ein Phänomen. Ein Marketing Wunder. Mit fug und recht kann er als einer DER Gründerväter des Dubstep bezeichnet werden (und mit Cockney Thug die Hymne schlechthin abgeliefert). Und mit sicherlich gleichem fug und recht von den Bewahrern der Szene als einer ihrer Totengräber.Niemand sonst hat so konsequent und so früh Dubstep als neue Ballermann-Musik propagiert. Kaum einer hat so einen infantilen Basswahnsinn abgeliefert. Basspornographie extrem, bei dem vorhersehbares infantiles Gewubber nie ein Ende zu nehmen scheint. Niemand verkörpert maximale Abfahrt für unter 18-Jährige Jungs besser als Rusko. Der Begriff Bro-step ist eigentlich seiner. Und der aus dem DnB kommende Begriff Clownstep (eigentlich für gar zu alberne Bassläufe im Jump-Up reserviert) passt wohl so gut wie kein anderer. Und parallel noch stetig das totale Geezer Image hochgehalten. Ausschließlich in Socken auftretend immer so wie das Bedroom-Kid, dass vor seinem Midi-Controller vom großen Auftritt träumt. Und dann das bis zuletzt. In 2011 dann gen genialen move gemacht, in die USA zu ziehen um den "Dubstep-is-the-new-rave-music" Trend voll mitzunehmen. Und dann das: "Rusko - Songs" vollständig lesen
Geschrieben von Connaisseur_M
in UK Bass (Breaks, Dubstep, UKG)
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Dienstag, 10. April 2012About Object Orientation and unbelievablism! - a night out with FL Studio and Moog Skywalker Sometimes you have this very special, unexpected evenings. What started out to be a harmless visit to my old friend Moog Skywalker turned out to be a mindblowing journey into ultra nerdcore.But below this lies a universe of unbelievabism! So modular, so vast, so crazy, so modular. It's the Object Orientation heaven here. Everything can be combined, modulated, sent, received, input, output to everything. What was complex a few years ago is not cascades of endless possibilities. And in true nerdcore style, all those esoteric functions are of course totallly hidden away under tiny almost-black buttons and labelled in obscure words that more resemble a decyphering of an ancient pyramid than working a software. "About Object Orientation and unbelievablism! - a night out with FL Studio and Moog Skywalker" vollständig lesen
Geschrieben von Connaisseur_M
in Events, Lieder zum Verlieben
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Sonntag, 1. April 2012Noisia - Split The Atom (Special Edition)
Wir wiederholen uns: - schon wieder das Thema Zweitverwertung - schon wieder das Thema "Europäischer Act springt auf den US Dubstep Mainstream Zug auf" Die Gründerväter des Neuro Funk, die Belgier NOISIA zeigen wie man beides richtig macht: Sie wurden ja quasi von Deammau5 "entdeckt" und nach dem Release der Dubstep-Arie "Tommy's Theme" und weiteren Tracks auf Deadmau5's Label Mau5strap haben die Jungs alles richtig gemacht und einfach Ihr "Split the Atom" Album auf Mau5trap re-released. Sozusagen die "US Version". Und damit es auch jeder Ami-Teenie versteht, gibts das ganze als Special Edition mit Remixen, die alle genauso klingen sollen, als hätte Skrillex sie gemacht. Und wenn man denkt, was kann man an dem verhackstückten NOISIA Sound denn überhaupt noch mehr kaputtmachen, der muss sich das einfach anhören. Es ist überwiegend sonic warefare pur. Wahre Bassmassaker werden verübt. Schredder-mania der finstersten Sorte. Gewaltverbrechen an Frequenzen. Manches ist dabei kaum anhörbar und albern. Es wird fast schon verzweifelt versucht, mit Audioshreddern auch ja alles schön nach Skrillex klingen zu lassen. Da bleibt ausser Distortion nicht mehr viel übrig. "Noisia - Split The Atom (Special Edition)" vollständig lesen
Geschrieben von Connaisseur_M
in UK Bass (Breaks, Dubstep, UKG)
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Dienstag, 27. März 2012Sub 150: Dubstep, Drumstep and the Bass Between
Früher gab es auf Hospital Records die Compilation Reihe "Outpatients", so eine Art DNB Resterampe, auf der die nicht-DnB Tempogerechten Stücke veröffentlicht wurden. Das was in der wilden Gründerzeit, als es noch keine millionen Subgenres gab und nicht alles <150 BPM als Dubstep bezeichnet werden musste.
Goldene, tolle Zeiten waren das, weil die Compilation Serie viele Perlen, Experiemte und allerhand abseitiges im UK Bass Bereich hervorbrachte.
Gefühlte 100 Jahre später kommt - mit einem für Hospital Records ungewöhnlich geringem Werbelärm - eine Art Nachfolger raus: "Sub 150" vereint allerhand Tracks die abseits des DnB Definitionstempos von 170 BPM liegen.
Große Vorfreude für ein großes Werk. Gerechtfertigt?
"Sub 150: Dubstep, Drumstep and the Bass Between" vollständig lesen
Geschrieben von Connaisseur_M
in UK Bass (Breaks, Dubstep, UKG)
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Donnerstag, 1. März 2012High Contrast - The Agony & The Ecstasy
Er ist wieder da. Der Meister. Der Cardiffer. Dessen True Colours unvergesslich sind. Dessen Adele Remix unsterblich ist. Dessen Stücke per Serotoninüberfluss in unser Gehirn eingebrannt sind.
Und damit auch das Dauerfeuer in der einschlägigen DnB Presse. Interviews, Interviews, Reviews, sogar über das Coverbild wird philosophiert. Aktuell also Release-Druck allerorten.
Davon wird sich hier natürlich total frei gemacht und gereviewt. Und für uns selbst subjektiv die ewige Frage beantwortet: Kann er ihn halten, den Level? Oder erliegt er der Coleman'schen eltonjohnisierung?
Let's have a listen...
"High Contrast - The Agony & The Ecstasy" vollständig lesen Dienstag, 6. Dezember 2011BCee - Beat the System
"BCee - Beat the System" vollständig lesen Montag, 28. November 2011lesConnaisseurs eröffnen neues Fertigungswerk in BremenKlares Bekenntnis zum Rezensionsstandort Deutschland Hamburg - Stuttgart - Bremen
Der Musik-Rezensionsblog-Konzern musik. kritik. les connaisseurs. (lesConnaisseurs) eröffnet in Bremen eine zusätzliche Artikelproduktionsstätte. Mit diesen Schritt setzt der Konzern sein klares Bekenntnis zum Rezensionsstandort Deutschland fort. Der komplett neu errichteten Standort wird im Endausbau bis zu einem Mitarbeiter in ehrenamtlicher Teilzeit im Mehrschichtbetrieb beschäftigen. Schwerpunktmäßig sollen dort Drum'n Bass und Dubstep Rezensionen hergestellt werden. Die neuen Artikel des Bremer Standorts werden alle an dem eingestanzten Fertigungscode " "Wir setzen weiterhin konsequent auf Deutschland." sagt der CEO des Unternehmens. Übersicht Produktionsstandorte:
Samstag, 19. November 2011Plej - Electronic Music from the Swedish Leftcoast / Home is where the heart was
Kind schläft. Ich habe keinen Auftrag mehr und ertappe mich Samstag abends dabei ins Supertalent bei RTL reinzuzappen. Shame on me. Aber auf einmal überkommt mich das unglaubliche Bedürfnis dickbasslastiges Elektrogeschewurbel mit leichten Jazzeinflüssen a la Akufen zu hören. Da trifft es sich gut, dass das digitale Zeitalter im Ponyhof 3.0 indem ich im Sauerland nebst der Lütten eingecheckt habe, aber sowas von Einzug gehalten hat. "Plej - Electronic Music from the Swedish Leftcoast / Home is where the heart was" vollständig lesen Donnerstag, 10. November 2011Mistabishi - Trip
Wer schnell steigt, kann auch schnell wieder fallen. Mistabishi schoss vor rd. drei Jahren mit einer Hand voll Tunes von null auf hundert, erste Single gleich auf Hospital, geniale Story vom "gefeuerten Investmentbanker zum DnB Wunderkind", exzentrische Interviews, ober-arrogante-Koks-Statements schon nach der ersten Single ("also ich will nur mit unbekannten Sängern arbeiten, um sie groß zu machen. Mit bekannten Sängern will ich nicht arbeiten..."), mit Printer Jam einen DER Knallertracks geliefert.Ebenso schnell gings aber bergab. Das erste Album eher enttäuschend, da außer den bekannten Tracks eher Flickschusterei geliefert wurde. Und da jeder DnB producer sein Geld ja nicht mit dem Verkauf von CDs sondern mit DJing verdient, wurde er auf einen DJ-Schnellkurs geschickt, damit er all die Gigs absolvieren kann. Und dann kam Ende 2009 der sog. Bishigate "Skandal", als er beim Miming erwischt wurde, d.h. statt aufzulegen, spielte er einfach eine vorgemixte CD ab und tat nur so als ob er mixte. Peng wars aus, Hospital lies ihn sofort fallen und er verschwand beleidigt in der Versenkung. "Mistabishi - Trip" vollständig lesen Samstag, 5. November 2011lesConnaisseur ultra portable 2-channel retro mobile device mixer for late night impormptu DJing events Unser Unternehmen unterhält ja bekanntlich zwei Rezensionsfertigungsstandorte in Deutschland (und bald hoffentlich einen dritten, Herr T!). Fester Bestandteil der Qualitätsphilosophie unseres Unternehmens sind dabei regelmäßige Prozessbenchmarks zwischen den Standorten in Form von Lessons-Learned Workshops.
An dieser Stelle gewähren wir ungewöhnlich tiefe Einblicke in unser Unternehmensgeschehen und zeigen eine der Ergebnisse eines solchen Workshops:
Eine Arbeitsgruppe erarbeitete Maßnahmen zum Themenkomplex "Effizienzverbesserung bei abendlichen Ladenbesuchen in Hamburger Inkneipen". In bereichsübergreifenden Teams wurde anhand von empirischen Fallbeispielen schnell das Handlungsfeld "spontanes Auflegen" identifiziert:
Nur allzu häufig müssen Connaisseur_J und die Vorsitzende von GeSche zu vorgerückter Stunde als Aushilfs-DJs in so mancher Hamburger Kneipe einspringen. Oder es läuft keine/miese Musik und die beiden wollen sich gegenseitig Musik vorspielen. Da natürlich keiner der beiden entsprechendes Equipment dabei hat, wird sich mit dem umstöpseln von Handys der anwesenden beholfen.
Klar, dass hier usere Marketing-Abteilung zuckt und um den professionellen Ruf fürchtet.
Ziel war es also die Entwicklung einer ultraportablen Mixerlösung für mobile Devices. Und wir wären nicht im Kernland des Rezensionsmaschinenbaus, würde uns da nicht was einfallen.
So entstand im Prototypenbau ein miniaturisierter 2-channel-mixer, der auf das wesentliche Funktionsmerkmal des Crossfaders reduziert wurde. Um dabei der langen Firmengeschichte Tribut zu zollen wurde konsequent auf den Einsatz von Schiebereglern verzichtet und statt dessen der Drehregler als Ursprung aller DJ Mixes wiederbelebt.
Zusammen mit einem stilistisch an eine retro-Herrenhandtasche angelehnten Carrycase ergibt sich ein perfektes Tool für die DJ-Improvisation. Zwei Handys eingesteckt und schon geht's los!
Den ersten Praxistest in düsteren Underground (zumindest was das Stockwerk) Läden der Hamburger Altstadt hat es jedenfalls bestanden.
Aber seht selbst:
Donnerstag, 8. September 2011Thievery Corporation - Culture of Fear
Warum lange drumrum reden: Rob Garza und Eric Hilton haben ihr sechstes Album raus gebracht. Und es ist so wie Thievery in den letzten 15 Jahren immer waren.
Die Perfektion von Belanglosigkeit und aktivem nicht-hören. Diesmal mit gefühlt dem einen oder anderen Element mehr oder weniger als beim letzten Album. Aber im Grunde ist das auch egal. Etwas dubbiger? Noch entschleunigter? Warum der politische Titel? Als Kontrast? Kritiker haben sicher nicht immer unrecht, wenn sie fortschreitende Bedeutungslosigkeit und Beliebigkeit attestieren. Meiner Meinung nach ist das vor allem alles wurscht. "Thievery Corporation - Culture of Fear" vollständig lesen Donnerstag, 1. September 2011Nero - Welcome Reality
Jemand, den wir hier hoffentlich bald als Rezensenten begrüßen dürfen, sagte - allerdings im Kontext von Alex Clare - den treffenden Satz "Dubstep is a bitch - alle machen mit ihr rum". Natürlich tut man damit Daniel Stephens und Joseph Ray besonders unrecht, denn Bandwagon jumping betreiben die beiden sicherlich nicht. Der Vergleich passt aber trotzdem gut hierher, denn Nero's Debutalbum zeigt, wie weit der Dubstep Begriff gehen kann. Wenn es Stadium Liquid im DnB gibt, dann ist das hier wohl StadiumStep. Tranceflächen, die in den 90ern schon die Enkel von Vangelis waren, treffen auf ultracleane Elektronik und funktionsoptimierte Massenveranstaltungsarrangements mit einem staatlich anerkannten Abgehfaktor und hydraulikverstärkten Drops. Breiter, höher, aalglatter, fetter, polierter, cleaner scheint es wohl kaum zu gehen. Ein Lehrstück applikativer Musik, bei der an manchen Stellen so dick aufgetragen wird, dass es fast schon Disneyland mäßig daherkommt. Vor allem wenn es theatralisch wird, geht mir das Bild nicht mehr aus dem Kopf, dass man mit dieser Musik so manches (Achtung, dieses Wort dachte ich, wird hier auf diesem Blog niemals vorkommen) Musical untermalen könnte. Zum Beispiel würde doch Fugue State perfekt zu einem Phantom der Oper Remake passen. Da wären die Investitionsruinen-Theater doch ratzefatze voll, wenn mal Nero statt der Originalmusik laufen würde. "Nero - Welcome Reality" vollständig lesen
Geschrieben von Connaisseur_M
in UK Bass (Breaks, Dubstep, UKG)
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Montag, 29. August 2011Pukkelpop 2011 - Festival Manifesto One year ago we wrote our Festival Manifesto for the most delightful spot we've ever been to: The Pukkelpop 2010 in Belgium. The 25th edition of a festival full of perfect sound, peaceful atmosphere and party without reservation. An autarkic island. A sunny institution. So this year we travelled back to that perfect place to attend Pukkelpop 2011 and all our anticipation and positive thoughts got swept away in an apocaliptically thunderstorm within minutes. 10 minutes that turned the picturesque island into a ruined place. The eyewitness reports (http://www.bbc.co.uk/news/world-europe-14590667) contain strong phrases like „end of the world“ and they are right. We never experienced such an intense demonstration of force of nature in our whole lives. And we are the lucky ones: No casualties in our group of five. At about midnight we had all managed to get back to our hotel (the storm ended at about seven), were able to change clothes and sit together and talk about what we had seen. We are truly gratetful that our day ended like this. Our thoughts go out to all those people who really suffered: the dead and injured and their loved one's, the parents who searched for their kids and vice versa, friends who searched for each others, all the people on the camping ground. The festival organization, the rescue teams and the city of Hasselt dealt with the whole thing remarkably well - and like last year we met lots of friendly and open-minded people. Thank you Belgium, thank you festival-goers, thanks to everyone we met on the ground, at the hotel, at the trains. With those experiences in our hearts we'd love to come back to attend Pukkelpop 2012 – with respect for the victims. And we feel like a lot of people attending the 2011 edition feel as we do. Let's come back in 2012 and turn Pukkelpop into that peaceful island again, that it has been before August 18th 2011. Please support all efforts made to make Pukkelpop 2012 happen! Mittwoch, 10. August 2011Jamie Woon - Mirrorwriting
Ahh diese Schmerzen! Diese Entscheidungsschmerzen! Sollen wir Sand an den Strand, Eulen nach Athen oder Humorlosigkeit zu deutschen Minimaltechnoproduzenten tragen und schreiben, worüber jeder schreibt?
Ging uns schon bei James Blake so. Und vor lauter Zaudern und Zögern wurde dann das Album doch so alt, das wir uns keine Rezension mehr getraut haben, weil die Entschuldigungsarien dann doch zu peinlich geworden wären. Aber bei Jamie Woon's Debut kann ich nicht anders, denn es würde sonst wieder ein Auslassventil unseres missionarischen Eifers ungenutzt werden.
A pro pos James Blake, mit dem wird der arme Jamie Woon auch ständig verglichen. Weil es eigentlich auch ne Menge Gemeinsamkeiten gibt:
- Jüngling singt (Chanson, Singer/Songwriter, Folk)
- macht die (spärlichen) Beats selber, denen mal in der Genanalyse Vorväter in der britischen Dance Musik nachweisen kann
- kommt irgendwie underground, oder künstlerisch zerzaust, aber auf keinen Fall mainstreamig rüber
"Jamie Woon - Mirrorwriting" vollständig lesen
Geschrieben von Connaisseur_M
in Lieder zum Verlieben, Pop, UK Bass (Breaks, Dubstep, UKG)
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Sonntag, 7. August 2011Goldie - fabriclive 58
Der neuste Coup der Fabriclive-Serie: Goldie für einen Mix zu holen. Eigentlich unglaublich, dass er noch nicht dran war. Zu Goldie kann man ja sehr gemischte Gefühle haben und sein ganzer Werdegang scheint voll und ganz auf eine gewisse Sperrigkeit ausgerichtet zu sein. Kein anderer DnB DJ hat es in den Status eines D-Promis geschafft, keiner tritt sonst in Privatfernsehformaten auf, keiner disst so schön, beansprucht aufgrund seiner Historie so uneingeschränkt die Deutungshohheit über gut und böse im Drum'n Bass wie Goldie. Und ich habe noch keinen anderen gesehen, der so demotiviert das grausamste Set des Planeten abgefahren hat, wie Goldie (damals in Koeln, man war das mies) und dabei so eine böse Fresse zog, dass man sich vorkam wie bei einem Dementor aus Harry Potter, der einem die Hofnung aus dem Körper saugt. Jetzt mixt er die neueste Fabriclive und was dabei rauskommt, kann ich nur noch als absolut grandios bezeichnen! "Goldie - fabriclive 58" vollständig lesen Montag, 1. August 2011Hospitality Festival Drum & Bass 2011
Mit dem gewaschenen und geschnittenen Salat im Yuppi-bis-24h-offenen-Supermarkt fängt sie an und ich dachte nicht, dass sie bis zu Drum & Bass Compilations geht: Die Convenience Welle.
Man muss ja vor einem Festival nicht mal mehr einen eigenen "Sommer-Draussen-Festival-Mix" für seine Jungs machen. Das nimmt einem Hospital Records mit dem gefühlten 10ten Mix in diesem Jahr perfekt ab und liefert den Soundtrack zur Hospitality-Partyreihe, de ja auch auf vielen UK festivals mit dabei ist! Und liefert noch meinen Sommerlieblingstune, seufz (siehe Anspieltipps).
Außerdem ein guter Anlass, den Trend zu durchbrechen, dass wir hier kaum noch Compilations bewerten, aus welchem unerfindlich dämlichen unterbewussten Hipster-Künstler-Ewigkeits-Anspruchs-Rezensionsdenken auch immer.
"Hospitality Festival Drum & Bass 2011" vollständig lesen Mittwoch, 27. Juli 2011Katy B - On a Mission
Ok. Katy ist erst 22 Jahre alt, war auf der BRIT School (in einer Klasse mit James Blake) und ist Backing Vocalist bei The Illersapiens (das Video unten ist Pflicht!).Ihre musikalischen Fähigkeiten sind also über Zweifel erhaben, denn sie kann unbestritten singen und hat ein gutes Gespür für die musikalische Mischung. Auch der Albumtitel On A Mission ist ehrlich und clever gewählt, denn wer so ein Album raushaut kann nur eine Mission haben: Platz 1 der UK Album Charts! Und siehe da: Sie ist nach Veröffentlichung des Albums direkt auf Platz 2 eingestiegen. "Katy B - On a Mission" vollständig lesen Samstag, 18. Juni 2011Anziehendes für die Festival Saison![]() ![]() Hey wir dachten, dass es jetzt mal Zeit ist, unsere letztjährigen erprobten Festival-Designs zu erweitern, damit ihr passend gekleidet auf den nächsten Event gehen könnt. Wir haben diesmal sogar diejenige Marketing Agentur für die Promotexte engagiert, die sonst dafür zuständig ist, Personalwechsel im Parteivorstand der FDP verkaufen zu müssen. Haben also alles richtig gemacht. Jetzt müsst Ihr nur noch die richtigen aussuchen.
"Anziehendes für die Festival Saison" vollständig lesen
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