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Samstag, 9. März 2013Kastle oder der 2step Heaven
Trends kommen und gehen und auch in der elektronischen Musik jagt ein Revival das naechste. Bisher wurde 2step immer ausgelassen. Das uneheliche Kind britischer Bass Musik, fuer das sich die ganze Familie immer irgendwie zu schaemen schien.Nun, mit dem Revival von klassischem House und Deep House, kommt auch UK Garage wieder und damit 2step. Natürlich waren es Briten. Die George Fitzgeralds und die Disclosures (!) (Ach bei Disclosure koennte ich ja ueber jeden Track ganze Lobestelefonbuecher schreiben, aber wegen Kredibilitaetswahn waere das zu offensichtlich natuerlich). Umso unglaublicher, dass auch ein Ami - trotz EDM Wahn - solch eine Musik hervorbringt: Barrett Richards sitzt in San Francisco und macht so unglaublich unamerikanische Musik: Bass Music mit 2step beats und Vocal Schnipsel. Eine wilde Mischung aus House, UK Bass, UK Garage, 2step und RnB. Die hat mich buchstaeblich aus dem musikalischen Tiefschlaf gerissen und es laeuft nun de facto nur noch dieser Sound. "Kastle oder der 2step Heaven" vollständig lesen
Geschrieben von Connaisseur_M
in UK Bass (Breaks, Dubstep, UKG)
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Mittwoch, 6. März 20131.000.000 Menschen gegen die GEMA
Der Wahnsinn geht weiter! Die Tarifreform der GEMA, die zum 1.4.2013 in Kraft treten und die "Laptoppauschale" ersetzen soll, ist erneut ein Schlag ins Gesicht all jener, denen etwas am Nachtleben und Auflegen liegt. Inhalt, Verfahren, Ablauf und Verhalten der GEMA lesen sich wie ein Horrorroman. Es ist aber die Realität. Volor Flex - Unlit
Es war - natürlich - Connaisseur_T, der mit klaren Worten beschrieb, was mich seit Monaten begleitet: "Du brauchst nicht mehr auf neue Burial Tracks zu warten, Volor Flex macht exakt den gleichen Sound". Hä? Eine Burial-Cover Band?Der russische Produzent Alexander Frolov ist jedenfalls so ehrlich und nennt seinen Sound ein "Tribute" und das Label bescheinigt Ihm, mit seinen Tracks einen Platz in der "church of burialism" errungen zu haben. Der Sound klingt dem Burials zum verwechseln ähnlich. In einigen Foren wird ihm sogar bei diesem oder jenem Stück direktes Sampling vorgeworfen. Das Ergebnis ist fantastisch! Der Sound hat alles, was wir an Burial lieben: Das düstere, das rauschen, die verhallten verwischten Pads, das knistern und vor allem, ja vor allem die hoppeligen Stolper-2-step-beats. Immer wieder erwische ich mich beim hören nur noch "diese Snares, diese Snares!" zu rufen. Wie beim großen Vorbild klingen die mehr nach Soundeffekten aus Ballerspielen als nach Snares. "Volor Flex - Unlit" vollständig lesen
Geschrieben von Connaisseur_M
in UK Bass (Breaks, Dubstep, UKG)
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Donnerstag, 20. September 2012Deepchord - Sommer
Hä? Es kommt mir vor, als hätte ich hash-bar loops, das letzte Album von Rod Modell aka Deep Chord gerade erst fertig gehört und jetzt kommt mit "Sommer" schon sein nächstes Album? OK es war tatsächlich 2011, aber er releaset ja jedes Jahr ein Album als Deepchord oder Echospace.
Das neue Album also Sommer. Und das heisst im Dub Techno, dass auch mal hellere Töne vorkommen dürfen und die Beats beschwingter sind, was allerlei Percussion Samples unterstreichen. Das Tempo ist auch relativ hoch, das war mir bisher nie so aufgefallen. Ansonsten rauscht, mumpft und zischt es so, wie es soll und drunter pulsiert ein Beatgehoppel. Sehr schön auch das Kommentar eines (hmm komisch, US Kunden), der dachte, die Vinyl wäre kaputt, weil alles so dumpf und verrauscht klingt. Works as designed und this bug is a feature, just rtfm! kann man da wohl nur sagen.
"Deepchord - Sommer" vollständig lesen
Geschrieben von Connaisseur_M
in Electro & Elektronisch, House, Techno
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23:54
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Donnerstag, 13. September 2012Calyx & Teebee - Elevate This Sound
Unbelievablism. Incredibilanity. Wickedism. Unfassbarismus. Übertunity. Wahnsinnitis. Wenn wir hier mal einen einzelnen Track erwähnen, haben wir ja üblicherweise die Zurechnungsfähigkeit lange hinter uns gelassen vor lauter Euphorie. Seit etwas mehr als einem Monat ist nun die Single "Elevate this Sound" von Calyx und Teebee raus, die den Auftakt zum kommenden Album "All or Nothing" bildet. Und it had to be now or never, denn ich kann mich kaum erinnern (*), wann ein Track wirklich seit 6 Wochen am Tag mindestens zwei mal lief! (* Hmm, stimmt ja gar nicht. Das war bei Spectrasoul's Away With Me Feat. Tamara Blessa auch so. Mit der Ausnahme, dass das Album so unfassbar gut ist, dass wir uns bis jetzt noch nicht genug davon erholt haben um darüber schreiben zu wagen.)
So pathetisch und overdone das klingt, aber dieser Track ist eine Offenbarung! Den schönen Spruch "Poesie in Bewegung" habe ich zugegebenermaßen aus einem anderen Review entleihen muessen, aber er beschreibt den Song einfach in Perfektion:
"Calyx & Teebee - Elevate This Sound" vollständig lesen
Geschrieben von Connaisseur_M
in Drum'n Bass, Hitparaden-Alarm!, Lieder zum Verlieben, Pop
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Freitag, 3. August 2012Tokyo Dawn Records - The Move
Tapetenwechsel bei unserem geliebten Tokyo Dawn Records (TDR) Label: Diesmal hat man einen House Sampler veröffentlicht, auf dem man alle bisher unveröffentlichten House Remixe der sonst Soul, Funk und Downbeat Tracks veröffentlicht hat.Heraus gekommen ist ein breites Spektrum an House Tracks aller Sorten und Geschwindigkeiten, bei dem trotz der großen Bandbreite an Stilen und Remixern der Labelsound von TDR irgendwie gut erhalten bleibt. Die Stücke klingen überwiegend (bis auf siehe ganz unten) "besonders" im positiven Sinn und fordern förmlich dazu auf, sie zum Würzen in Sortenreineren Sets zu verwenden. "Tokyo Dawn Records - The Move" vollständig lesen Sonntag, 15. Juli 2012Session Victim - The Haunted House of House
Wenn das mal kein Wink des Schicksals war: Unsere (mittlerweile sich entwickelnde, früher war ja alles top-niveau, kar!) Planlosigkeit auf dieser Seite mag dem ein oder anderen fast schon gewollt vorkommen, aber sie ist schlichtweg Ergebnis der Auswirkung des "real life" auf unser Musikleben. Und so war mir Session Victim absolut gar kein Begriff (obwohl deren Track Lage Processor auf Maya Jane Cole's fantastischem Mixmag Mix enthalten war und obwohl ich deren 2011er Sommerhit Track Good Intentions wohl bereits schon im Unterbewusstsein gespeichert hatte), bis ich mich wirklich, echt und ehrlich beim track surfen auf juno verklickt habe und mein Juno Player pleotzlich voll mit Tracks aus deren Debut Album "The Haunted House of House". Und nach wenigen Minuten war sofort klar, dass ich hier auf eine Goldader gestoßen war! Das war ein erweckungserlebnis wie bei Burial, Merka oder Milton Jackson. "Session Victim - The Haunted House of House" vollständig lesen Dienstag, 26. Juni 2012Nachtleben durch überzogene GEMA Tarife bedroht! Unterschreibt die Petition! Auf dieser unserer Seite versuchen wir ja eigentlich möglichst unpolitisch zu sein. Und explizit distanzieren wir uns von jeglicher "free-illegal-downloads-for-all" Philosophie. Aber hier hört der Spass auf: Die GEMA - unser aller Vorbild in organisierter Vetternwirtschaft, Intransparenz, Ignoranz und Klientelpolitik - bedroht durch ein neues Preismodell für GEMA Abgaben die Clubs und Discos in Deutschland. Unter dem Deckmantel der "Gerechtigkeit" werden Preisaufschläge von mehreren hundert Prozent fällig und die Abrechnungsgrundlagen ändern sich zu ungunsten der Clubs. In gewohnter Arroganz und Realitätsferne verweigert sich die GEMA bislang jeglicher Verhandlung. In der aktuellen DeBug äußert sich ein GEMA-Vertreter zwar mit den Worten "Wir können über alles reden" und schiebt die Schuld auf den Gaststättenverband DEHOGA ("Blockadehaltung"), aber alleine die Konstruktion des Modells zeigt, dass in Sachen GEMA eine Reform überfällig ist. Diese wird natürlich durch die Petition nicht erreicht, aber jeder dem etwas an Musik im öffentlichen Raum liegt, sollte seinen Beitrag dazu leisten, dass dieser Unsinn ein Ende nimmt.
Sonntag, 6. Mai 2012Pokketmixer - so geht das! Das Thema portables mixen zieht sich eigentlich wie ein roter Faden durch unser Connaisseur Leben. Der letzte Ansatz war der - natürlich total gewollte - amateurhafte Wie man so was richtig macht, zeigt die Berliner Firma Pokketmixer mit Ihrem gleichnamigen Produkt. Die Geschichte klinkt so künstlich berlinesque, dass man es kaum glauben will: 2 Berliner jungs ärgern sich bei langer Autofahrt, dass man ständig die Handys um stöpseln muss und man nicht live mixen kann. Gründen daraufhin eine Firma und produzieren einen ultra-portablen passiven Mixer für genau diesen Einsatzzweck quasi in einer Manufaktur am Prenzlauer Berg. Ganz ehrlich, so was dreistes kann man sich nicht ausdenken, es wird wohl wahr sein (check the video). Heraus gekommen ist der Pokketmixer, der alles hat, was man braucht: 3-Band EQ pro Kanal, separater Headphone Ausgang mit Vorhörfunktion (!!!!!!!) und natürlich einen Crossfader.
"Pokketmixer - so geht das!" vollständig lesen Samstag, 28. April 2012Blkmarket Membership presents: Sub:stance New York![]() Hier wurde mir nämlich immer noch nicht der Veranstaltungsort mitgeteilt, sondern ich sollte die Namen der Ticketinhaber an eine weitere Emailadresse schicken. Als Antwort wurde mir dann, am Tag der Veranstaltung, die Location zugesendet. Diese Information war mit der Bitte versehen, sie an niemanden weiter zu geben… Illuminaten oder die Freimaurer??? Es handelte sich um eine Seitenstraße in dem New Yorker Szeneviertel Soho. Voller Vorfreude auf das grandiose Lineup starteten wir in Richtung Party. Vor Ort erblickte mein geschulter Partyvolkscanner sofort diverse Raver, die auf der Suche nach etwas waren, das offensichtlich gut versteckt war. Wir hielten uns stumpf an die Straßenschilder, auch als sie uns in eine dunkle Seitenstraße führten. Die Hausnummer war nicht zu finden, jedoch stand vor einer Haustür eine Person, die aussah, als wenn sie aus einem alten Scorsese Film entsprungen war. Wir: „Excuse me, is this the adress…?“ Er: „That depends what you are looking for.“ "Blkmarket Membership presents: Sub:stance New York" vollständig lesen Mittwoch, 18. April 2012Rusko - Songs
Rusko ist ein Phänomen. Ein Marketing Wunder. Mit fug und recht kann er als einer DER Gründerväter des Dubstep bezeichnet werden (und mit Cockney Thug die Hymne schlechthin abgeliefert). Und mit sicherlich gleichem fug und recht von den Bewahrern der Szene als einer ihrer Totengräber.Niemand sonst hat so konsequent und so früh Dubstep als neue Ballermann-Musik propagiert. Kaum einer hat so einen infantilen Basswahnsinn abgeliefert. Basspornographie extrem, bei dem vorhersehbares infantiles Gewubber nie ein Ende zu nehmen scheint. Niemand verkörpert maximale Abfahrt für unter 18-Jährige Jungs besser als Rusko. Der Begriff Bro-step ist eigentlich seiner. Und der aus dem DnB kommende Begriff Clownstep (eigentlich für gar zu alberne Bassläufe im Jump-Up reserviert) passt wohl so gut wie kein anderer. Und parallel noch stetig das totale Geezer Image hochgehalten. Ausschließlich in Socken auftretend immer so wie das Bedroom-Kid, dass vor seinem Midi-Controller vom großen Auftritt träumt. Und dann das bis zuletzt. In 2011 dann gen genialen move gemacht, in die USA zu ziehen um den "Dubstep-is-the-new-rave-music" Trend voll mitzunehmen. Und dann das: "Rusko - Songs" vollständig lesen
Geschrieben von Connaisseur_M
in UK Bass (Breaks, Dubstep, UKG)
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Dienstag, 10. April 2012About Object Orientation and unbelievablism! - a night out with FL Studio and Moog Skywalker Sometimes you have this very special, unexpected evenings. What started out to be a harmless visit to my old friend Moog Skywalker turned out to be a mindblowing journey into ultra nerdcore.But below this lies a universe of unbelievabism! So modular, so vast, so crazy, so modular. It's the Object Orientation heaven here. Everything can be combined, modulated, sent, received, input, output to everything. What was complex a few years ago is not cascades of endless possibilities. And in true nerdcore style, all those esoteric functions are of course totallly hidden away under tiny almost-black buttons and labelled in obscure words that more resemble a decyphering of an ancient pyramid than working a software. "About Object Orientation and unbelievablism! - a night out with FL Studio and Moog Skywalker" vollständig lesen
Geschrieben von Connaisseur_M
in Events, Lieder zum Verlieben
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Sonntag, 1. April 2012Noisia - Split The Atom (Special Edition)
Wir wiederholen uns: - schon wieder das Thema Zweitverwertung - schon wieder das Thema "Europäischer Act springt auf den US Dubstep Mainstream Zug auf" Die Gründerväter des Neuro Funk, die Belgier NOISIA zeigen wie man beides richtig macht: Sie wurden ja quasi von Deammau5 "entdeckt" und nach dem Release der Dubstep-Arie "Tommy's Theme" und weiteren Tracks auf Deadmau5's Label Mau5strap haben die Jungs alles richtig gemacht und einfach Ihr "Split the Atom" Album auf Mau5trap re-released. Sozusagen die "US Version". Und damit es auch jeder Ami-Teenie versteht, gibts das ganze als Special Edition mit Remixen, die alle genauso klingen sollen, als hätte Skrillex sie gemacht. Und wenn man denkt, was kann man an dem verhackstückten NOISIA Sound denn überhaupt noch mehr kaputtmachen, der muss sich das einfach anhören. Es ist überwiegend sonic warefare pur. Wahre Bassmassaker werden verübt. Schredder-mania der finstersten Sorte. Gewaltverbrechen an Frequenzen. Manches ist dabei kaum anhörbar und albern. Es wird fast schon verzweifelt versucht, mit Audioshreddern auch ja alles schön nach Skrillex klingen zu lassen. Da bleibt ausser Distortion nicht mehr viel übrig. "Noisia - Split The Atom (Special Edition)" vollständig lesen
Geschrieben von Connaisseur_M
in UK Bass (Breaks, Dubstep, UKG)
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Dienstag, 27. März 2012Sub 150: Dubstep, Drumstep and the Bass Between
Früher gab es auf Hospital Records die Compilation Reihe "Outpatients", so eine Art DNB Resterampe, auf der die nicht-DnB Tempogerechten Stücke veröffentlicht wurden. Das was in der wilden Gründerzeit, als es noch keine millionen Subgenres gab und nicht alles <150 BPM als Dubstep bezeichnet werden musste.
Goldene, tolle Zeiten waren das, weil die Compilation Serie viele Perlen, Experiemte und allerhand abseitiges im UK Bass Bereich hervorbrachte.
Gefühlte 100 Jahre später kommt - mit einem für Hospital Records ungewöhnlich geringem Werbelärm - eine Art Nachfolger raus: "Sub 150" vereint allerhand Tracks die abseits des DnB Definitionstempos von 170 BPM liegen.
Große Vorfreude für ein großes Werk. Gerechtfertigt?
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Geschrieben von Connaisseur_M
in UK Bass (Breaks, Dubstep, UKG)
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Donnerstag, 1. März 2012High Contrast - The Agony & The Ecstasy
Er ist wieder da. Der Meister. Der Cardiffer. Dessen True Colours unvergesslich sind. Dessen Adele Remix unsterblich ist. Dessen Stücke per Serotoninüberfluss in unser Gehirn eingebrannt sind.
Und damit auch das Dauerfeuer in der einschlägigen DnB Presse. Interviews, Interviews, Reviews, sogar über das Coverbild wird philosophiert. Aktuell also Release-Druck allerorten.
Davon wird sich hier natürlich total frei gemacht und gereviewt. Und für uns selbst subjektiv die ewige Frage beantwortet: Kann er ihn halten, den Level? Oder erliegt er der Coleman'schen eltonjohnisierung?
Let's have a listen...
"High Contrast - The Agony & The Ecstasy" vollständig lesen Dienstag, 6. Dezember 2011BCee - Beat the System
"BCee - Beat the System" vollständig lesen Montag, 28. November 2011lesConnaisseurs eröffnen neues Fertigungswerk in BremenKlares Bekenntnis zum Rezensionsstandort Deutschland Hamburg - Stuttgart - Bremen
Der Musik-Rezensionsblog-Konzern musik. kritik. les connaisseurs. (lesConnaisseurs) eröffnet in Bremen eine zusätzliche Artikelproduktionsstätte. Mit diesen Schritt setzt der Konzern sein klares Bekenntnis zum Rezensionsstandort Deutschland fort. Der komplett neu errichteten Standort wird im Endausbau bis zu einem Mitarbeiter in ehrenamtlicher Teilzeit im Mehrschichtbetrieb beschäftigen. Schwerpunktmäßig sollen dort Drum'n Bass und Dubstep Rezensionen hergestellt werden. Die neuen Artikel des Bremer Standorts werden alle an dem eingestanzten Fertigungscode " "Wir setzen weiterhin konsequent auf Deutschland." sagt der CEO des Unternehmens. Übersicht Produktionsstandorte:
Samstag, 19. November 2011Plej - Electronic Music from the Swedish Leftcoast / Home is where the heart was
Kind schläft. Ich habe keinen Auftrag mehr und ertappe mich Samstag abends dabei ins Supertalent bei RTL reinzuzappen. Shame on me. Aber auf einmal überkommt mich das unglaubliche Bedürfnis dickbasslastiges Elektrogeschewurbel mit leichten Jazzeinflüssen a la Akufen zu hören. Da trifft es sich gut, dass das digitale Zeitalter im Ponyhof 3.0 indem ich im Sauerland nebst der Lütten eingecheckt habe, aber sowas von Einzug gehalten hat. "Plej - Electronic Music from the Swedish Leftcoast / Home is where the heart was" vollständig lesen Donnerstag, 10. November 2011Mistabishi - Trip
Wer schnell steigt, kann auch schnell wieder fallen. Mistabishi schoss vor rd. drei Jahren mit einer Hand voll Tunes von null auf hundert, erste Single gleich auf Hospital, geniale Story vom "gefeuerten Investmentbanker zum DnB Wunderkind", exzentrische Interviews, ober-arrogante-Koks-Statements schon nach der ersten Single ("also ich will nur mit unbekannten Sängern arbeiten, um sie groß zu machen. Mit bekannten Sängern will ich nicht arbeiten..."), mit Printer Jam einen DER Knallertracks geliefert.Ebenso schnell gings aber bergab. Das erste Album eher enttäuschend, da außer den bekannten Tracks eher Flickschusterei geliefert wurde. Und da jeder DnB producer sein Geld ja nicht mit dem Verkauf von CDs sondern mit DJing verdient, wurde er auf einen DJ-Schnellkurs geschickt, damit er all die Gigs absolvieren kann. Und dann kam Ende 2009 der sog. Bishigate "Skandal", als er beim Miming erwischt wurde, d.h. statt aufzulegen, spielte er einfach eine vorgemixte CD ab und tat nur so als ob er mixte. Peng wars aus, Hospital lies ihn sofort fallen und er verschwand beleidigt in der Versenkung. "Mistabishi - Trip" vollständig lesen Samstag, 5. November 2011lesConnaisseur ultra portable 2-channel retro mobile device mixer for late night impormptu DJing events Unser Unternehmen unterhält ja bekanntlich zwei Rezensionsfertigungsstandorte in Deutschland (und bald hoffentlich einen dritten, Herr T!). Fester Bestandteil der Qualitätsphilosophie unseres Unternehmens sind dabei regelmäßige Prozessbenchmarks zwischen den Standorten in Form von Lessons-Learned Workshops.
An dieser Stelle gewähren wir ungewöhnlich tiefe Einblicke in unser Unternehmensgeschehen und zeigen eine der Ergebnisse eines solchen Workshops:
Eine Arbeitsgruppe erarbeitete Maßnahmen zum Themenkomplex "Effizienzverbesserung bei abendlichen Ladenbesuchen in Hamburger Inkneipen". In bereichsübergreifenden Teams wurde anhand von empirischen Fallbeispielen schnell das Handlungsfeld "spontanes Auflegen" identifiziert:
Nur allzu häufig müssen Connaisseur_J und die Vorsitzende von GeSche zu vorgerückter Stunde als Aushilfs-DJs in so mancher Hamburger Kneipe einspringen. Oder es läuft keine/miese Musik und die beiden wollen sich gegenseitig Musik vorspielen. Da natürlich keiner der beiden entsprechendes Equipment dabei hat, wird sich mit dem umstöpseln von Handys der anwesenden beholfen.
Klar, dass hier usere Marketing-Abteilung zuckt und um den professionellen Ruf fürchtet.
Ziel war es also die Entwicklung einer ultraportablen Mixerlösung für mobile Devices. Und wir wären nicht im Kernland des Rezensionsmaschinenbaus, würde uns da nicht was einfallen.
So entstand im Prototypenbau ein miniaturisierter 2-channel-mixer, der auf das wesentliche Funktionsmerkmal des Crossfaders reduziert wurde. Um dabei der langen Firmengeschichte Tribut zu zollen wurde konsequent auf den Einsatz von Schiebereglern verzichtet und statt dessen der Drehregler als Ursprung aller DJ Mixes wiederbelebt.
Zusammen mit einem stilistisch an eine retro-Herrenhandtasche angelehnten Carrycase ergibt sich ein perfektes Tool für die DJ-Improvisation. Zwei Handys eingesteckt und schon geht's los!
Den ersten Praxistest in düsteren Underground (zumindest was das Stockwerk) Läden der Hamburger Altstadt hat es jedenfalls bestanden.
Aber seht selbst:
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Hört, hört!