Denn das ist doch eine beeindruckend vielfältige Liste. Die auf dem Album teilweise sehr direkt umgesetzt wird. Denn hinter dem Titel
The Man-Machine verbirgt sich eine Interpretation von Kraftwerks
Mensch-Maschine und Celentanos
Azzurros wird ebenso verarbeitet wie ein Brahms Intermezzo. Der Pressetext verspricht, das sei
immer alles leicht zu hören, was ich nicht ganz teile. Aber interessant und lohnenswert ist es allemal. Denn es ist akkustischer Jazz mit elektronischem Flow und sehr break-beat lastigen Rhytmen. Und folgendes kann ich einfach nur aus dem Text übernehmen:
Populäre Musikstile wie Techno, HipHop und Drum&Bass haben die Rhythmen, Klänge und Klangfarben unserer Umwelt gründlich verändert. Trio Elf nimmt Bezug auf diese Club-Grooves und integriert sie ins Konzept des akustischen Jazz-Pianotrios.
Und mir gefällt das an den Stellen am besten, an denen die Stücke nach wie vor die typisch angenehm-relaxte Stimmung, die ich mit Jazz-Klaviertrios verbinde, transportieren und simpel wie genial sind. Denn zu experimentell bin ich dann doch nicht.
Hört, hört!