Das erschreckende ist zudem die unglaubliche Geschwindigkeit, mit der er produziert. Unzählige Remixe, Alben und Singles. In 2009 gefühlt sicher mehrere hundert.
Ob diese Story nun stimmt oder nicht, ist eigentlich egal, aber er wollte wohl mit Freundin (nein, es ist nicht Annie Mac) nach Barcelona und er dachte sich,
ah herrjeh nehm ich mal chillige musik mit, aber meine eigene ist zu ravig, da such ich halt eine aus meiner 8 Terabyte großen Sammlung.
Hmm, mist, das dauert ja ewig, hätte ich mal lieber besser taggen sollen.
Ah was soll's, bis ich da was finde, da schreib ich lieber selber schnell ein Album mit NuJazz / Downbeat Mucke.
Hab' ja noch 4 Stunden bis der Flieger geht.
Und so erfindet er das Alias "Young Lovers" (hach, sicher total autobiographisch) und schüttelt schnell ein Album mit lauter Lounge / Downbeat / NuJazz Stücken a la Compost raus. Geschmackssichere Auswahl der Samples garantieren ein hohes Niveau und tollen Effekt. Beeindruckend ist, wie er trotz des eher ruhigeren Tempos immer wieder kleine Herve-Schlenker macht. Hört sich an wie ein auf CD gepresstes Tourette-Syndrom. Kann als Warm-Up laufen, einzelnes den Dancefloor-Jazz Abend einleiten.
Kraftvoll, fett, frisch
Und einfach beeindruckend, was ein Mensch innerhalb eines Jahres alles an Output haben kann.
Unsere Anspieltipps:
- 01. You make me dizzy
- 04. Low Down
- 09. Midnight to Morning
Hört, hört!