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Donnerstag, 10. November 2011Mistabishi - Trip
Wer schnell steigt, kann auch schnell wieder fallen. Mistabishi schoss vor rd. drei Jahren mit einer Hand voll Tunes von null auf hundert, erste Single gleich auf Hospital, geniale Story vom "gefeuerten Investmentbanker zum DnB Wunderkind", exzentrische Interviews, ober-arrogante-Koks-Statements schon nach der ersten Single ("also ich will nur mit unbekannten Sängern arbeiten, um sie groß zu machen. Mit bekannten Sängern will ich nicht arbeiten..."), mit Printer Jam einen DER Knallertracks geliefert.Ebenso schnell gings aber bergab. Das erste Album eher enttäuschend, da außer den bekannten Tracks eher Flickschusterei geliefert wurde. Und da jeder DnB producer sein Geld ja nicht mit dem Verkauf von CDs sondern mit DJing verdient, wurde er auf einen DJ-Schnellkurs geschickt, damit er all die Gigs absolvieren kann. Und dann kam Ende 2009 der sog. Bishigate "Skandal", als er beim Miming erwischt wurde, d.h. statt aufzulegen, spielte er einfach eine vorgemixte CD ab und tat nur so als ob er mixte. Peng wars aus, Hospital lies ihn sofort fallen und er verschwand beleidigt in der Versenkung. "Mistabishi - Trip" vollständig lesen Samstag, 5. November 2011lesConnaisseur ultra portable 2-channel retro mobile device mixer for late night impormptu DJing events Unser Unternehmen unterhält ja bekanntlich zwei Rezensionsfertigungsstandorte in Deutschland (und bald hoffentlich einen dritten, Herr T!). Fester Bestandteil der Qualitätsphilosophie unseres Unternehmens sind dabei regelmäßige Prozessbenchmarks zwischen den Standorten in Form von Lessons-Learned Workshops.
An dieser Stelle gewähren wir ungewöhnlich tiefe Einblicke in unser Unternehmensgeschehen und zeigen eine der Ergebnisse eines solchen Workshops:
Eine Arbeitsgruppe erarbeitete Maßnahmen zum Themenkomplex "Effizienzverbesserung bei abendlichen Ladenbesuchen in Hamburger Inkneipen". In bereichsübergreifenden Teams wurde anhand von empirischen Fallbeispielen schnell das Handlungsfeld "spontanes Auflegen" identifiziert:
Nur allzu häufig müssen Connaisseur_J und die Vorsitzende von GeSche zu vorgerückter Stunde als Aushilfs-DJs in so mancher Hamburger Kneipe einspringen. Oder es läuft keine/miese Musik und die beiden wollen sich gegenseitig Musik vorspielen. Da natürlich keiner der beiden entsprechendes Equipment dabei hat, wird sich mit dem umstöpseln von Handys der anwesenden beholfen.
Klar, dass hier usere Marketing-Abteilung zuckt und um den professionellen Ruf fürchtet.
Ziel war es also die Entwicklung einer ultraportablen Mixerlösung für mobile Devices. Und wir wären nicht im Kernland des Rezensionsmaschinenbaus, würde uns da nicht was einfallen.
So entstand im Prototypenbau ein miniaturisierter 2-channel-mixer, der auf das wesentliche Funktionsmerkmal des Crossfaders reduziert wurde. Um dabei der langen Firmengeschichte Tribut zu zollen wurde konsequent auf den Einsatz von Schiebereglern verzichtet und statt dessen der Drehregler als Ursprung aller DJ Mixes wiederbelebt.
Zusammen mit einem stilistisch an eine retro-Herrenhandtasche angelehnten Carrycase ergibt sich ein perfektes Tool für die DJ-Improvisation. Zwei Handys eingesteckt und schon geht's los!
Den ersten Praxistest in düsteren Underground (zumindest was das Stockwerk) Läden der Hamburger Altstadt hat es jedenfalls bestanden.
Aber seht selbst:
Donnerstag, 8. September 2011Thievery Corporation - Culture of Fear
Warum lange drumrum reden: Rob Garza und Eric Hilton haben ihr sechstes Album raus gebracht. Und es ist so wie Thievery in den letzten 15 Jahren immer waren.
Die Perfektion von Belanglosigkeit und aktivem nicht-hören. Diesmal mit gefühlt dem einen oder anderen Element mehr oder weniger als beim letzten Album. Aber im Grunde ist das auch egal. Etwas dubbiger? Noch entschleunigter? Warum der politische Titel? Als Kontrast? Kritiker haben sicher nicht immer unrecht, wenn sie fortschreitende Bedeutungslosigkeit und Beliebigkeit attestieren. Meiner Meinung nach ist das vor allem alles wurscht. "Thievery Corporation - Culture of Fear" vollständig lesen Donnerstag, 1. September 2011Nero - Welcome Reality
Jemand, den wir hier hoffentlich bald als Rezensenten begrüßen dürfen, sagte - allerdings im Kontext von Alex Clare - den treffenden Satz "Dubstep is a bitch - alle machen mit ihr rum". Natürlich tut man damit Daniel Stephens und Joseph Ray besonders unrecht, denn Bandwagon jumping betreiben die beiden sicherlich nicht. Der Vergleich passt aber trotzdem gut hierher, denn Nero's Debutalbum zeigt, wie weit der Dubstep Begriff gehen kann. Wenn es Stadium Liquid im DnB gibt, dann ist das hier wohl StadiumStep. Tranceflächen, die in den 90ern schon die Enkel von Vangelis waren, treffen auf ultracleane Elektronik und funktionsoptimierte Massenveranstaltungsarrangements mit einem staatlich anerkannten Abgehfaktor und hydraulikverstärkten Drops. Breiter, höher, aalglatter, fetter, polierter, cleaner scheint es wohl kaum zu gehen. Ein Lehrstück applikativer Musik, bei der an manchen Stellen so dick aufgetragen wird, dass es fast schon Disneyland mäßig daherkommt. Vor allem wenn es theatralisch wird, geht mir das Bild nicht mehr aus dem Kopf, dass man mit dieser Musik so manches (Achtung, dieses Wort dachte ich, wird hier auf diesem Blog niemals vorkommen) Musical untermalen könnte. Zum Beispiel würde doch Fugue State perfekt zu einem Phantom der Oper Remake passen. Da wären die Investitionsruinen-Theater doch ratzefatze voll, wenn mal Nero statt der Originalmusik laufen würde. "Nero - Welcome Reality" vollständig lesen
Geschrieben von Connaisseur_M
in UK Bass (Breaks, Dubstep, UKG)
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Mittwoch, 10. August 2011Jamie Woon - Mirrorwriting
Ahh diese Schmerzen! Diese Entscheidungsschmerzen! Sollen wir Sand an den Strand, Eulen nach Athen oder Humorlosigkeit zu deutschen Minimaltechnoproduzenten tragen und schreiben, worüber jeder schreibt?
Ging uns schon bei James Blake so. Und vor lauter Zaudern und Zögern wurde dann das Album doch so alt, das wir uns keine Rezension mehr getraut haben, weil die Entschuldigungsarien dann doch zu peinlich geworden wären. Aber bei Jamie Woon's Debut kann ich nicht anders, denn es würde sonst wieder ein Auslassventil unseres missionarischen Eifers ungenutzt werden.
A pro pos James Blake, mit dem wird der arme Jamie Woon auch ständig verglichen. Weil es eigentlich auch ne Menge Gemeinsamkeiten gibt:
- Jüngling singt (Chanson, Singer/Songwriter, Folk)
- macht die (spärlichen) Beats selber, denen mal in der Genanalyse Vorväter in der britischen Dance Musik nachweisen kann
- kommt irgendwie underground, oder künstlerisch zerzaust, aber auf keinen Fall mainstreamig rüber
"Jamie Woon - Mirrorwriting" vollständig lesen
Geschrieben von Connaisseur_M
in Lieder zum Verlieben, Pop, UK Bass (Breaks, Dubstep, UKG)
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Sonntag, 7. August 2011Goldie - fabriclive 58
Der neuste Coup der Fabriclive-Serie: Goldie für einen Mix zu holen. Eigentlich unglaublich, dass er noch nicht dran war. Zu Goldie kann man ja sehr gemischte Gefühle haben und sein ganzer Werdegang scheint voll und ganz auf eine gewisse Sperrigkeit ausgerichtet zu sein. Kein anderer DnB DJ hat es in den Status eines D-Promis geschafft, keiner tritt sonst in Privatfernsehformaten auf, keiner disst so schön, beansprucht aufgrund seiner Historie so uneingeschränkt die Deutungshohheit über gut und böse im Drum'n Bass wie Goldie. Und ich habe noch keinen anderen gesehen, der so demotiviert das grausamste Set des Planeten abgefahren hat, wie Goldie (damals in Koeln, man war das mies) und dabei so eine böse Fresse zog, dass man sich vorkam wie bei einem Dementor aus Harry Potter, der einem die Hofnung aus dem Körper saugt. Jetzt mixt er die neueste Fabriclive und was dabei rauskommt, kann ich nur noch als absolut grandios bezeichnen! "Goldie - fabriclive 58" vollständig lesen Montag, 1. August 2011Hospitality Festival Drum & Bass 2011
Mit dem gewaschenen und geschnittenen Salat im Yuppi-bis-24h-offenen-Supermarkt fängt sie an und ich dachte nicht, dass sie bis zu Drum & Bass Compilations geht: Die Convenience Welle.
Man muss ja vor einem Festival nicht mal mehr einen eigenen "Sommer-Draussen-Festival-Mix" für seine Jungs machen. Das nimmt einem Hospital Records mit dem gefühlten 10ten Mix in diesem Jahr perfekt ab und liefert den Soundtrack zur Hospitality-Partyreihe, de ja auch auf vielen UK festivals mit dabei ist! Und liefert noch meinen Sommerlieblingstune, seufz (siehe Anspieltipps).
Außerdem ein guter Anlass, den Trend zu durchbrechen, dass wir hier kaum noch Compilations bewerten, aus welchem unerfindlich dämlichen unterbewussten Hipster-Künstler-Ewigkeits-Anspruchs-Rezensionsdenken auch immer.
"Hospitality Festival Drum & Bass 2011" vollständig lesen Mittwoch, 27. Juli 2011Katy B - On a Mission
Ok. Katy ist erst 22 Jahre alt, war auf der BRIT School (in einer Klasse mit James Blake) und ist Backing Vocalist bei The Illersapiens (das Video unten ist Pflicht!).Ihre musikalischen Fähigkeiten sind also über Zweifel erhaben, denn sie kann unbestritten singen und hat ein gutes Gespür für die musikalische Mischung. Auch der Albumtitel On A Mission ist ehrlich und clever gewählt, denn wer so ein Album raushaut kann nur eine Mission haben: Platz 1 der UK Album Charts! Und siehe da: Sie ist nach Veröffentlichung des Albums direkt auf Platz 2 eingestiegen. "Katy B - On a Mission" vollständig lesen Samstag, 18. Juni 2011Anziehendes für die Festival Saison![]() ![]() Hey wir dachten, dass es jetzt mal Zeit ist, unsere letztjährigen erprobten Festival-Designs zu erweitern, damit ihr passend gekleidet auf den nächsten Event gehen könnt. Wir haben diesmal sogar diejenige Marketing Agentur für die Promotexte engagiert, die sonst dafür zuständig ist, Personalwechsel im Parteivorstand der FDP verkaufen zu müssen. Haben also alles richtig gemacht. Jetzt müsst Ihr nur noch die richtigen aussuchen.
"Anziehendes für die Festival Saison" vollständig lesen Montag, 13. Juni 2011Besuch der Freizeitparkattraktion "the average 90ies Rave"
Es scheint ein Naturgesetz zu sein: Je älter man wird, desto mehr beschäftigt man sich mit seiner "Jugend". Die Online-Abschlussklassen-Portale scheinen sich mit jedem Jahr etwas mehr zu füllen, jedes dritte Album ist irgendwie retro oder oldschool, und sogar zum Jahrgangstreffen kurz vor Weihnachten geht man endlich auch mal hin.Der Gipfel all dessen ist wohl der Besuch eines "Techno Classic" Events. Mit so etwas hatte ich mich nie zuvor beschäftigt und hätte auch nie gedacht, da jemals hin zu gehen. Als dann aber das Event Oz Reloaded (no.14) angekündigt wurde, brauchte es bei meinem Alter wohl nur nur den Flügelschlag eines Schmetterlings in Form der Feststellung, dass dort ja DER lokale verehrte und gekannte lieblings-DJ auflegt (neben 33 anderen) und schon bildete sich eine spontane Schwarmintelligenz in Form von Anmeldungen aller Jungs-von-damals aus. Nun ist es ja eigentlch eher stinklangweilig, hier über den Besuch von CLubs und Events zu berichten, und ich hätte das auch nie in Erwägung gezogen, wenn sich nicht rausgestellt hätte, dass es gar kein Rave war, sondern ein getarnter Test einer neuen Freizeitparkattraktion! Aber lest selbst. "Besuch der Freizeitparkattraktion "the average 90ies Rave"" vollständig lesen Montag, 16. Mai 2011Bazooka - Antihero
Der Berliner Produzent Bazooka ist ein alter Hase und produziert seit nunmehr 15 Jahren Lärm in vielen Facetten und veröffentlicht mit Antihero nun sein erstes Album. Früher nannte sich das Gabber bzw. allesmögliche-core. Und heute fragt Ihr euch, was so etwas nun hier soll.Nun ja, ich habe halt mal nachgemessen: Es war schon sehr, sehr lange her, dass ihr etwas über unser Lieblingsthema applikative Musik lesen musstet. Deswegen gehört das jetzt aufgefrischt. Der Zusammenhang wirkt ggf. etwas weit hergeholt, aber das ist selbstverständlich ein bewusst gewähltes didaktisches Mittel. Auf jeden Fall standen wir hier vor der Entscheidung, ob wir über etwas schreiben sollen, dessen applikative Funktion wir nicht verstehen. Ihr wisst schon, unser Dauerthema: Wenn es schnell ist, man dazu aber nicht tanzen kann oder will, warum es dann hören? Wenn es zu langsam zum tanzen ist, aber man es nicht in konzentriert oder bewusst unkonzentriert zu Hause hören kann, warum es dann überhaupt hören? "Bazooka - Antihero" vollständig lesen
Geschrieben von Connaisseur_M
in UK Bass (Breaks, Dubstep, UKG)
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Donnerstag, 5. Mai 2011London Elektricity - Yikes!
Nur zur Klarstellung: Ich verehre Tony Coleman aka London Elektricity zutiefst für seine Alben, für Uberuberubertunes wie Born To Synthesise, für den unterhaltsamsten DnB Podcast ever, for creating and leading Hospital und for being der Chef überhaupt. Der CEO of DnB sozusagen. Jedes neue Album wird umgehend in den persönlichen Hype-Olymp befördert.Aber selbst ich, der also wegen Befangenheit von jeder Rezension ausgeschlossen werden müsste, muss hier stutzen und den Titel "Yikes!" (zu deutsch ungefähr "ach du meine Güte!") ausrufen. Denn Tony Coleman ist wohl von akuter Eltonjohnitis (manchmal auch Philcollinsitis genannt) befallen. Nur weil er jetzt bald 50 wird, muss er doch nicht das DnB Pendant zu Candle in the Wind machen. Oder Tracks, die auch bei Disney Weihnachtstrickfilm Schmonzetten laufen könnten (oder Tierfilmen) oder - schlimmer noch - in Musicals. I am a bit shocked! Hätte es natürlich wissen müssen, denn seine Begeisterung für Bop oder auch Mr Sizef & Unquote's - Hide Ur Tears Because We Are In Heaven schien doch etwas "mutiert" zu sein. Rückblickend hat er den Faden, den er mit Just One Second begonnen hat, einfach weiter gedacht: Auf fast allen Stücken singt die schwedische Sängerin Elsa Esmeralda (aka zeitweise Prinzessin Valium, wenn ihr euch mal die making ofs anschaut...) mit ihrer prägnant genialen Stimme genommen und nur noch Popsongs und Balladen aufgenommen. Hängt das mit dem Alter zusammen? Wollte hier eigentlich total prägnant und genial formulierte Statements zur positiven Entwicklung von DnB vom juvenilen Jugendwahnstil hin zu erwachsenem Genre a la Rock bringen (das ja mittlerweile auch die komplette Bandbreite von Jugendband bis Rentnerband glaubwürdig verkörpert), aber mir sind alle meinen tollen Sätze entfallen. Oder sie wurden nicht genehmigt, was auch immer. Auf jeden Fall scheint es sich in diesem Fall um ein Beispiel für die mit dem Alter wohl vermehrt auftretende Zerfaserung, Verweichlichung, Versamstagabendunterhaltungung von Musik zu handeln. Kuschel-DnB. irgendwie. "London Elektricity - Yikes!" vollständig lesen Freitag, 25. März 2011MIT - Nanonotes
Rezension ohne (Background-)Information. Ist das jetzt Drama, Dogma oder durchaus denkbar? Warum schickt mir Connaisseur_J ein Indieelectropop Album vom September 2010? Warum verstehen ich nicht, was er mir damit sagen will? Weil man die Band mit ihren Texten vor lauter Hallfahnen auch nicht verstehen soll. Überhaupt: Ist es gut, nach dem ersten verwirrten Höreindruck sofort alles nieder zu schreiben oder soll man seine eigene Haltung durch googeln dem von der Plattenfirma vorformatierten Bild anpassen?Der erste Eindruck: Klingt so, wie man sich englische Jugend-Band-Hype-Typen vorstellt mit Majorlabel Vertrag und Heerscharen von Praktikanten in der Werbeagentur, die das virale Marketing erdenken. Nur halt auf Deutsch. Und extra fies mies produziert. Damit es nach Band klingt, sind die Drums nicht nur akustisch (damit die Rezensionen von "Drums nicht aus der Konservendose" schreiben können, buaäh) sondern auch noch schlimm pappig. Damit es nach Kraftwerk klingt, klingeln die allerweltigsten Akkorde und Sounds durch die Tracks, die man sich vorstellen kann. Damit die Message sitzt, klingen alle Songs sehr, sehr, sehr ähnlich. Damit es jeder versteht, hat der Sänger die dazu passende Unmissverständlichkeitsbrille auf. Damit jeder weiß, wann er abgehen soll, bestehen die Bässe aus den meistgehörtesten Moog-Presets aller Zeiten. Damit die Plattenfirma auch kein Risiko eingeht, ist das in UK von Simian Mobile Disco's James Ford produziert, der's extra dumpf und schrecklich klingen lässt, damit auch der "die-sind.so-jung-und-frisch-und-alles"-Gag funktioniert. Und weil die Texte stellenweise sehr bemüht daherkommen, ertränkt man sie lieber mal im Hall, damit da auch keine Interpretationsanstrengung notwendig ist. Den UK Kids, die das hören, reichen ein paar deutsche Sprachfragmente auch völlig aus. "MIT - Nanonotes" vollständig lesen Mittwoch, 23. März 2011Nu:Tone - Words and Pictures
Mein Rezensionskollege hat sicher einige Selbstmanagementkurse besucht. Letztens wohl "Delegieren - aber richtig". Jedenfalls rief, nein diktierte er mir förmlich irgendwas geschnoddertes auf die Mailbox, dass ich wohl hätte mitschreiben und dann in seinem Namen als Rezension zu Nu:Tones Album Words and Pictures hätte veröffentlichen sollen. Ha, nice try. Nice try. Ok, hätte ich die Nachricht nicht versehentlich gelöscht, hätte ich das wohl auch gemacht.Zumal ich seine Meinung langweiliger weise auch noch teile. Also, Dan Gresham hat nach der Geburt seines dritten Kindes die Geburt seines dritten Albums folgen lassen. Und dabei den aktuellen Hospital Trend bestätigt, pure Oldschool Alben zu releasen. Wie Danny Byrd's Album hätte auch dieses hier eigentlich vor 7 Jahren erscheinen können. "Nu:Tone - Words and Pictures" vollständig lesen Blockhe4d present Bad Taste Volume 4
Es begann wieder mit der Suche nach dem WARUM. Warum ich mir zum Beispiel einen Sampler kaufe, der "Bad Taste Volume 4" heisst und von Bad Taste Recordings ist. Und auf dem Cause4Concern, Fourward und Upbeats und Aeph vorkommen. Warum ich also auf fiesen breitwand Filmscore-Intro-Absynthflächenverseuchten-niederpropduzierten-Soundwände-Bretter-Prügelsound stehe. Und warum ich hier immer wieder drüber schreibe, obwohl sich doch ein Ding wie das andere anhört. Keinen Plan. "Blockhe4d present Bad Taste Volume 4" vollständig lesen Dienstag, 22. März 2011DNBLUXE presents Nu:Tone feat. Natalie Williams - 26.03.2011 MunichKlar, der Michi aus Bremen wird jetzt müde lächeln aber es ist ja jetzt nicht so als das der Süden Deutschlands wie der Süden Londons ist, was die hier auftretenden UK DnB Acts betrifft. Umso erfreulicher also, wenn sich wagemutige Münchner dazu entschließen, ihre Bonuszahlungen statt für Statussymbole lieber für das Buchen von denjenigen DJs auszugeben, die sie selber mal gerne sehen möchten.
Also alle hin am Samstag 26.03.2011 in die Muffathalle München ab 23:00 Uhr! LASST DAS LICHT REIN SCHEINEN!
Nachtrag nach dem Event: Folgendes Videobild (und so ein verdammt professionell geschnittenes noch dazu) sagt eben mehr als 1000 Worte. Waren anyway mehr als sprachlos nach diesem Abend der Superlative. Danke Dani + Dino! "DNBLUXE presents Nu:Tone feat. Natalie Williams - 26.03.2011 Munich" vollständig lesen
Geschrieben von Connaisseur_M
in Drum'n Bass, Events, Lieder zum Verlieben
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Donnerstag, 10. Februar 2011paniq - Beyond Good and Evil
Paniq's elftes Album Beyond Good and Evil begann als Spendenaufruf zur Schaffung des "most remarkable album on the entire planet" (wir berichteten). Trotz oder wegen dieser größenwahnsinnigen Ansage bekam er mehr Spenden als gefordert und musste nun seiner eigenen Ankündigung Taten folgen lassen und ein ganzes Album in wenigen Monaten aus dem Boden stampfen, nur mit Hilfe von open source Musikprogrammen, die er auch noch größtenteils selbst entwickelt hat, und sicher nur spärlich bekleidet in seiner Hamburger Wohnung 24 hours vor dem Rechner.
Bin mir unsicher, wie in diesem Zusammenhang nun zu verstehen ist, dass der Titel geändert wurde. Aber eigentlich ist "jenseits von gut und böse" ja nur ein Synonym für den Versuch das most remarkable album produzieren zu wollen. Gespannt war ich vor allem darauf, ob oder wie sehr man dem Album die kurze Zeit und den Druck anhört unter dem es zweifelsfrei entstanden sein muss.
"paniq - Beyond Good and Evil" vollständig lesen Mittwoch, 9. Februar 2011Chase & Status - No More Idols
Das zweite Album von Chase and Status. Großes Ding. Major Release. Was sollen wir dazu schreiben?Vielleicht mal ein re-engineering Versuch: Was ist seit dem letzten Album im Leben der beiden passiert? Wenn man sich die Tracks anhört, wohl vor allem folgendes:
Und was kommt dann in der Mischung der o.g. Einflüsse raus? "Chase & Status - No More Idols" vollständig lesen
Geschrieben von Connaisseur_M
in Drum'n Bass, Hitparaden-Alarm!, Pop, UK Bass (Breaks, Dubstep, UKG)
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Donnerstag, 3. Februar 2011Robag Wruhme - Wuppdeckmischmampflow
Wuppdeckmischmampflow ist mehr oder weniger die erste Veröffentlichung von Robag Wruhme nach der Trennung der Whignomy Brothers. Hmm auch hier das erste mal, dass wir ihn erwähnen, keine Ahnung warum. Gehört er doch mit all seiner Exzentrik und der gefühlten Ewigkeit und den gefühlt eine Millionen Tracks und drei Trilliarden Remixen zum Wertekanon teutonischer Technokunst.Wollte das Album nach dem lesen eines Interviews mit ihm unbedingt anhören, nachdem ich mir einige VHS Kurse in Germanistik, Sinologie, Philosophie und Alkoholismus gebucht hatte, deren Absolvierung mir für das Verständnis der Texte über Robag in der einschlägigen berliner Wichtigkeitspresse als absolut notwendig erschien. "Robag Wruhme - Wuppdeckmischmampflow" vollständig lesen Sonntag, 30. Januar 2011SMD Records Germany (oder: wir blinden Hühner finden auch mal ein Korn)
In den Kategorien "blindes Huhn findet auch mal ein Korn" und "Zufallstreffer der Rezensionsgeschichte" geht der Preis an den Breakbeat Podcast von Juno! Ich halte mich ja von so vielen Release Podcasts fern wie möglich, weil das besser für den Geldbeutel ist. Da sind sich mein Arzt und der Schuldenberater einig. Jedenfalls nuschelte der Moderator auf dem Breaks Podcast von Juno was von "smd records germany" als ein derber NuBreaks Track lief. Wir natürlich wie im Rausch sofort gegoogelt, was das denn bitte sei und aus Deutschland und wie oder was?Auf www.smd-records.de fanden wir dann das deutsche Label SMD Records aus dem schwäbischen Städtchen Bad Rappenau (!!!). Nach eigenen Angaben "founded in 2008, aimed to release a wide range of electronic music, from techno to minimal, electro, progressive, house...". Ha! Was für eimn Witz! Wide range ist sowas von untertrieben. Kenne kaum ein Label, auf dem gleichzeitig Breakbeats, Drum'n Bass, Minimal, Progressive House, Deep House, Electro und klassischter Techno gleichzeitig und mit unter sogar von den gleichen Künstlern released werden. Und schon gar nicht in Deutschland. Und schon gar nicht in Bad Rappenau! "SMD Records Germany (oder: wir blinden Hühner finden auch mal ein Korn)" vollständig lesen
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